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Bericht vom Jugendtreffen 1999 in Wien von Bettina Glamsch (KLM Stuttgart) |
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Bericht vom Europatreffen 1998 in London.
von Angelika Moritz (KLM Karlsruhe) |
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Bericht vom Europatreffen 1997 in Dresden.
von Uli Wienstroth, (KLM Bielefeld) |
Jugendtreff 16. - 19.9.1999 in Wien
WIENER MELANGE & und die Musik der Kaffehaeuser ... ausreichend Zeit zum Geniessen fanden 20 "Jugendliche" 4 Tage lang (16.9.-19.9.99) bei einem 3 Nationen (NL & D & A) vereinendem Treffen.
Ob "lustwandeln" auf "frommen" Spuren durch das Stift Melk, ob eine gemuetliche Donau-Schiffahrt oder den feucht-froehlichen Besuch eines Heurigen... die oesterreichische Galanterie begleitete uns den ganzen Freitag.
Der Samstag bot im wahrsten Sinne des Wortes zwei "Hoehe"-punkte: In schwindelerregender Hoehe durften wir unter der fachkundigen Fuehrung eines Longinus- und gleichzeitig Opernchormitgliedes hinter und auf den Kulissen der Wiener Staatsoper schauen. Eine Steigerung um 5 m war nur noch durch eine aufregende Riesenradfahrt im Prater (mit sage und schreibe 70 m Gesamthoehe) moeglich.
Beim abschliessenden, abendlichen Tanz in einem "Piano-Express"-Tanzcafé an der romantisch beleuchteten Donau gelegen, liess es sich ein Tanzpaar natuerlich nicht nehmen den "Wiener Walzer" zu tanzen - wenngleich der 3/4 Takt beim gespielten tuerkischen Tanzlied nicht ganz einfach war.
Last but not least:
Ganz relaxed fand der Ausklang des ereignisreichen Wochenendes im "Mozart"-Café
an der Hofburg bei herrlichem Sonnenschein (.. die Sonnenbrillen schuetzten nicht nur vor
den Sonnenstrahlen, sondern verdeckten nebenbei die "verschlafenen" (?)
Augenpaare), Wiener Melange und leckeren Eisbechern statt.
Vielen Dank und ein "Baba" an die Organisatoren !!
Bettina Glamsch Oktober 1999
Europatreffen 18.05. bis 24.05.1998 in London
Aus Deutschland startete u.a. am Samstag, den 16.05.98, ein Bus um
19.30 Uhr in Hamburg mit 12 Mitgliedern und fuhr mit 36 weiteren Mitgliedern, leicht
verspätet, gegen 23.30 Uhr in Bielefeld los. Weiter ging es nach Köln (15 Mitglieder)
und in der Nähe von Mönchengladbach stiegen die letzten 5 Mitglieder dazu. Unsere Fahrt
führte uns über Holland, Belgien und Frankreich nach Calais. Mit der Fähre wurde dann
nach Dover übergesetzt. Von hier aus dauerte die Fahrt mit dem Bus noch ca. 2 Stunden.
Am 17.05.98 konnten wir ab 12.00 unsere Teilnehmerunterlagen im Ibis Hotel abholen und
fuhren dann gleich weiter zu unserem Hotel in Paddington (ein Stadtteil von London). Nach
dem frisch machen ging ein Teil unserer Gruppe die Gegend um unser Hotel inspizieren.
Später ließen wir bis um 24.00 Uhr in der Hotelbar den ersten Tag in London ausklingen.
Am Montag machten wir uns mit ca. 200 Langen auf nach Canterbury. Nach einer ca. 2 stündigen Führung durch diese altenglische Kleinstadt setzten wir unsere Fahrt in Richtung Leeds Castle, einem Wasserschloß in der Nähe von Kent, fort. Nach der Besichtigung setzten sich noch einige der Gefahr aus, sich im Irrgarten furchtbar zu verlaufen. Am Abend wurden wir in den verschiedenen Hotels abgesetzt und ein großer Teil aus unserem Hotel stürzte sich ins Nachtleben von London.
Am Dienstag ging es zum Courage Shire Horse Centre. Hier konnten wir die größten Pferde der Welt begutachten. Eine Kutschfahrt auf dem Gelände rundete unseren Vormittag ab. Dann ging es mit dem Bus Richtung Didcot Railway Centre. Nach dem Lunch in einem alten Zug wurden wir auf dem Gelände herumgeführt. Zu sehen waren Dampflokomotiven aus dem goldenen Zeitalter der Great Western Railway, sowie Bahnbetriebswerk, Stellwerk und ein rekonstruierter Bahnhof. Man konnte hier richtig spüren, mit wieviel Liebe und Leidenschaft diese alten, zum Teil noch fahrtüchtigen Loks und Waggons gehegt, gepflegt und restauriert werden. Der Abend stand zur freien Verfügung und wurde von uns Langen zu unterschiedlichen Aktivitäten genutzt.
Der Mittwoch begann mit einem Besuch
des Tower of London. Entweder konnte man sich mit einem kleinen Rekorder, mit einer
Führung oder auch auf eigene Faust, durch die Gemäuer des Towers bewegen. Die riesige
Waffenkammer, die Kronjuwelen (werden schon seit dem 14. Jh. im Tower bewacht) und vieles
mehr waren faszinierend. Zu erwähnen sind auch die Yeoman Warder (manchmal
auch Beefeater genannt). Sie sind schon seit dem 14. Jh. im Londoner Tower
stationiert. Heute verbinden sie ihre traditionelle zeremonielle Rolle mit der des
Touristenführers.
Weiter stand an diesem Tag das "Cabinet War Room Museum" zur Besichtigung an.
Aus diesen Räumen führte Winston Churchill England durch den 2. Weltkrieg. Die Anlagen
befindet sich noch weitgehend im Originalzustand, so wie sie Ende des Krieges verlassen
wurden. Eine sehr detaillierte und aufschlußreiche Erklärung machten diesen Besuch
besonders interessant.
Am Donnerstag reisten die Teilnehmer
für das Hauptprogramm an. Um 13.00 Uhr war mit den Delegierten aus allen Ländern ein
Pressetermin anberaumt. Es folgte um 14.00 Uhr die Europaratssitzung, die gegen 16.45 Uhr
endete. Gleichzeitig fand in den Räumen unseres Sitzungshotels (Royal National Hotel)
eine Ausstellung von Produkten für Lange Menschen statt.
Gegen 19.00 Uhr begann dann der Begrüßungsabend. Eine spritzige Band sorgte für die
musikalische Unterhaltung und eine Tanzgruppe führte uns altenglische Tänze vor, an
denen die Teilnehmer später auch mitwirken konnten.
Der Freitag begann auf dem Boot mit der Besichtigung der
Stadt von Windsor und ihren riesigen Gärten, der Rennbahn und dem Windsor Castle. Die
deutsche Übersetzung übernahm Uwe Seyler.
Mit dem Bus ging es dann weiter nach Hampton Court Place. Hier konnte wir die
Staatsgemächer Heinrichs VIII, die Tudor-Küchenräume, die Renaissance-Bildergalerie,
das Appartement König Wilhelms III, die Staatsgemächer der Königin und vieles mehr
besichtigen. In den vier Shops konnte wir uns dann mit Souvenirs eindecken.
Da der Abend zur freien Verfügung stand, nutzte der eine oder andere Teilnehmer die
Chance, ein Musical zu besuchen. Es war einfach super.
Den Samstag nutzten die meisten
Teilnehmer für ihre eigenen Besichtigungstouren, z.B. zu Madame Tussauds, Buckingham
Palace, Cabinet War Room Museum, Houses of Parliament, Tower Bridge etc.
Am späten Nachmittag hieß es dann fertigmachen für den Galaball. Dieser fand im
Connaught Rooms statt. Sehr stilvoll eingerichtete Räume, mit riesigen Kronleuchtern an
den Decken, gaben dem Galaball die richtige Atmosphäre. Als Eröffnungsprogramm spielte
eine uniformierte Kapelle mit englischer Musik auf. Für den Rest des Abends gab es tolle
Tanzmusik von einer 7-Mann-Band. Ein reichhaltiges Menü, die Vorstellung der anwesenden
Länder und ihrer Delegierten und die Vorschau auf das Europatreffen in Dortmund 1999
rundeten das Programm ab.
Tja, und am Sonntag hieß es dann
Abschied nehmen im Royal National Hotel. Außer Tränen vergießen wurden auch fleißig
Adressen ausgetauscht.
Um 12.00 Uhr hieß es für unsere Truppe auf in den Bus und gen Heimat. Ein Zwischenstop
für 2 Stunden in Cambridge nutzten wir u.a. zum Essen gehen. Als wir später gegen 16.30
Uhr an der Fähre in Dover ankamen, mußten wir leider feststellen, daß die Passage für
uns erst um 1.30 Uhr Nachts gebucht war. Wir hatten dann aber noch Glück und konnten um
19.45 Uhr mit der Fähre Richtung Calais übersetzten.
Die Rückfahrt ging dann über Frankreich, Belgien und Holland zurück zu unseren
Ausgangspunkten.
Wer am Montag nicht arbeiten gehen mußte nutzte die Zeit, um die
Schlafdefizite aus der vergangenen erlebnisreichen Woche aufzuholen.
Angelika Moritz Juni 1998
Zum Zeitungsbericht im "Medienecho"